Risikogruppen und Hygienestandards

Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe für Beschäftigte in Schulen ist gemäß RKI allein nicht möglich. Vielmehr sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt bei Vorliegen von chronischen Erkrankungen insbesondere

                             - des Herz-Kreislauf-Systems,

                             - der Lunge (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD),

                             - chronischen Lebererkrankungen,

                             - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit),

                             - mit einer vorliegenden Einschränkung des Immunsystems 

                                aufgrund einer  Krebserkrankung oder

                             - mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung,

                               die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von

                               Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison) für die Beschäftigte/ den Beschäftigten individuell entscheiden, ob trotz optimaler Therapie das Risiko für einen möglicherweise schweren Verlauf einer COVID-Erkrankung besteht.

 

Dies wird durch ein entsprechendes ärztliches Attest bestätigt, eine Nennung der Diagnose erfolgt dabei nicht.

 

Die Beschäftigten, die zur oben genannten Risikogruppe gehören (nachgewiesen durch eine ärztliche Bescheinigung, können unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen wieder im Präsenzunterricht in den Schulen eingesetzt werden. Es ist diesen Beschäftigten jedoch grundsätzlich auch möglich, ihrer beruflichen Tätigkeit aus dem Home-Office heraus nachzukommen.

 

Jede Lehrkraft überprüft für sich persönlich, ob das Verbleiben im Homeoffice nach eigenem Ermessen verantwortbar erscheint.

 

Schwangere können grundsätzlich im Präsenzunterricht unter Einhaltung der Hygieneregeln eingesetzt werden. Beschäftigte, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, werden ebenfalls wieder uneingeschränkt im Präsenzunterricht eingesetzt. Gleiches gilt für Beschäftigte, die mit Angehörigen aus den oben beschriebenen Risikogruppen in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Auch Schülerinnen und Schüler, die den genannten Risikogruppen angehören, haben wieder regelmäßig am Unterricht in der Schule teilzunehmen. Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen aus den oben beschriebenen Risikogruppen im einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben, können ebenfalls wieder regelmäßig am Präsenzunterricht teilnehmen.

Sonst besteht für alle Schülerinnen und Schüler Schulpflicht und auch die Pflicht, die Aufgaben im das häusliche Lernen zu erledigen!

 

Unser Hygienekonzept wird in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, dem Gesundheitsamt und der Landesschulbehörde an die momentanen Gegebenheiten angepasst und hier am 25.08.2020 zur Ansicht bereitgestellt.

Zusätzlich finden Sie dann einen Leitfaden, der als verbindliche Orientierungshilfe für Eltern, Kinder und Lehrkräfte gilt: